Die WEM arbeitet in:
In diesen Ländern unterstützt
sie einheimische Missionare
bei verschiedenen Aufgaben.
Die WEM vermittelt in Denia nur noch Kurzeiteinsätze bis zu 12 Monate.
Für einen Einsatz in Denia im Zuge
eines FSJ (Wehrersatzdienst) wenden Sie sich bitte an Co-Workers über die Internetseite
www.gottes-liebe-weltweit.de
oder rufen Sie dort an unter der Telefonnummer 0711-21021-17
Was ist Alfa & Omega?
Montgó ist der Name des Berges, der hinter dem Zentrum liegt. Das Zentrum hat zwei Hauptaufgaben: eine Residenz für Camps, Tagungen, Seminare und Konferenzen UND die private Schule Alfa & Omega, die zur Baptistengemeinde in Dénia gehört. Unterricht wird dort für Kinder und Jugendliche bis zur Sekundarstufe erteilt und ist im Rahmen des spanischen Erziehungssystems staatlich anerkannt. Das Zentrum befindet sich ca. 2,5 km außerhalb des Stadtzentrums von Dénia auf einem 30.000 m² großen Gelände, Santa Lucia. Es gibt dort einen Gebetsgarten, ein Schwimmbad, einen Sportplatz, Pausen- und Erholungszonen.
Wir suchen immer Christen ab 18 Jahren, die als Volontäre bei uns mithelfen möchten - mindestens 3 Monate und maximal ein Jahr. Die freiwilligen Helfer arbeiten 6 Tage in der Woche je 7 Stunden, und profitieren im Gegenzug von Unterkunft, Verpflegung, Gemeinschaft und geistigem Wachstum. Die Arbeiten, die von den Volontären übernommen werden, sind vielfältig und können auf verschiedene Bereiche aufgeteilt sein: Mithilfe in Küche, Speiseräumen, etc. Reparaturen, Unterhaltsarbeiten, Gartenarbeit, Empfang, Büro, etc. Unterricht für Schüler von A & O. Die Aufgaben werden gemäß den momentanen Bedürfnissen des Zentrums sowie den Fähigkeiten, Kenntnissen und Verfügbarkeit des Bewerbers zugeteilt.
Jede Art von Arbeit wird am Anfang ermüdend sein, wenn man nicht daran gewöhnt ist. Und dies trifft umso mehr auf diejenigen zu, die aus anderen Kulturen und Ländern kommen oder die spanische Sprache nicht beherrschen. Die Sommermonate sind heiß, ohne Klimaanlagen. Die Wintermonate können kühl und feucht sein. Wir erwarten von den Volontären eine positive Haltung zu den Zielsetzungen des Zentrums:
Nähere Informationen erhältlich bei der WEM oder direkt bei Michaela Eckhardt Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
von Michaela Eckhardt
Es ist schön, wenn man von einem Arbeitseinsatz frisch, ermutigt und mit neuen Eindrücken nach Hause kommt. So ging es mir, als ich Ende Juni von einer sehr spontan organisierten Arbeitsreise aus Dénia zurückkam. Ich war begeistert von der Geschichte der einzigen evangelischen Privatschule in Spanien, von Visionen und deren Erfüllung. Vor allem auch von dem liebevollen Umgang und der freundlichen Aufnahme, die ich dort mit meiner Begleiterin erlebte. Sowohl bei den Mitarbeitern als auch in der Schule und im Kindergarten herrscht eine sehr angenehme Atmosphäre. Überhaupt ist die Schule einzigartig, denn wo kommt es schon vor, dass der Schulleiter die Namen der ca. 400 Kinder sowie deren Familiengeschichte kennt? Wo kommt es vor, dass die Kinder auf den Schulleiter zustürmen und ihm hier und da ein Küsschen geben wollen?
Auch die ca. 10 Kurzzeitmitarbeiter aus verschiedenen Ländern strahlten eine Freude und Zufriedenheit aus. Christina, die wir über die WEM nach Dénia vermittelt hatten, sah ich immer mit einem fröhlichen Gesicht, egal bei welcher Arbeit. Ob sie nun gerade Geschirr abräumte, ob sie einen Putzeimer in der Hand hatte oder die kleinen Kinder aus dem Kindergarten fütterte, sie tat ihre Arbeit mit großer Freude. Irgendwie ansteckend, dachte ich. Da bekommt man richtig Lust, für einige Zeit als Kurzzeiter in Dénia mitzuarbeiten. Nicht nur die Schule, auch die Baptistengemeinde auf dem Gelände der Schule, beeindruckte mich. Hatte ich bisher von Spanien gehört, dass Gemeindeaufbau äußerst schwierig sei, so bekam ich hier einen ganz anderen Eindruck. Liegt es daran, dass es sich hier um eine betende Gemeinde handelt? Eine Stunde vor dem Gottesdienst treffen sich die Gemeindeglieder in sogenannten "barcas" (Boote), und nehmen sich Zeit zum Gebet. Insgesamt 17 Gruppen mit jeweils bis zu 15 Personen gibt es davon in der Gemeinde. Weitere Aufgaben der "barcas" sind das gemeinsame Bibelstudium und das "Fischen". Zweimal im Monat geht deshalb jede Gruppe in die Stadt und spricht mit den Menschen auf der Straße. Vielleicht ist dies die Erklärung dafür, dass am Sonntagmorgen ca. 250 Personen den Gottesdienst besuchten und gerade an dem Sonntag, als wir dort waren, ca. 60 neue Leute zum ersten Mal im Gottesdienst waren.